Donnerstag, 17. Dezember 2009

zeit in einzelteile zerlegt...

beinah störend, kopfsteinplasternd, silben aneinandergereiht hinzuzufügen.

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zeit in einzelteile zerlegt...

ein augenblick, dem man zugegen.

auf auf. dort. reihe zwei platz sieben. ach nein, lieber doch platz drei. ja. von hier lässt es sich blicken. besser blicken. psst. sie kommt. mach kurz die augen zu. es raschelt. das ist der schal. was, der schal? der ist so leicht, den hört man nicht. doch doch. er muss sie halten. dort oben in der luft. was solches hält, das hört man auch. das ist seide. gewoben. faden an faden. dicht an dicht. darin fängt sich musik. darin hält sich ein fuß und vieles mehr. warum sind die plätze leer? es ist der letzte versuch. der letzte vor dem applaus, die anderen anbei und blicken. so wie jetzt. nur ohne andere anbei blickende. und werden die auch den schal rascheln hören? bestimmt. manch einer hört vielleicht die handfläche beim versuch  sich abzustützen, so leicht wie zuckerwatte, wenn sie die erde berührt. mach sie auf, die augen. es geht los. oh. moment. die brille. damit kann man besser blicken. die musik höre ich so. das rascheln auch. schön...ist das schön. wunderschön. mehr mag ich nicht sagen. es würde stören...ein eigener applaus.