Wolkenmenschen
Weiße Tinte entfließt
oben am Rand des zwölfeckigen Steins,
lechzend nach kühlem Dunst. Schwindet,
kaum hörbar die Abdrücke von Schritten
entrückter Spur, in trüber Dämmerung.
Nicht unten
mündet verstecktes Papier,
eingeschoben in brüchiges Rundmauerwerk.
Nachtschatten treiben geronnene Fasern,
Salzwolken zehren an Haut gerissener Lider.
Cuz letzte Silbe verblasst im rauchigen Schall.
Hell liebkost halbleeres Blatt, berührt
einfarbiges Frühlicht, verwischt fiebrige Spur
nach oben.
6°25'04.5"S 77°55'24.0"W