.von der Reise eines Gedankenganges.
Palawan
Hey Kleines, deiner Sprache bin ich nicht mächtig,
und würde ich liebevolle Worte meiner Sprache formen,
kämen sie dennoch dem Klang krächzenden Hundegebells nah.
Lieber wäre ich Bote einer Mission für den abgesicherten
Morgen
auf Lebenszeit,
mag ich meinen Blick sanft ruhender Kinder deinen
tiefbraunen Augen schenken,
ehe die Erwachsenenwelt die Achse deiner
Unbekümmertheit bricht.
Ich kann ein wenig zaubern,
die Zahl einer Münze in einen
Zauberstern verwandeln.
Von dort oben,
wo sich die Sterne funkelnd raufen im
Wettstreit
um das schönste und weiteste Strahlen,
wo es weder verletzende Munition, noch ein Verbergen deiner
Natur
für den Zweck tourismusorientierter Glücksmomente gibt.
Die kleine Kunst übertrug sich unbemerkt auf mich,
als winzige Funken während nächtlicher Himmelstollerei
mein Armband streiften.
Ein steril klingendes Wort der Erwachsenensprache,
Psychohygiene, bedeutet auch,
jeden Tag etwas Positives für sich und jemand anderen zu
arrangieren.
Ich zaubere dir leise, im Vorbeigehen
aus der Falte meines weißen Tuches, gewickelt um mein
Handgelenk,
eine Münze und die Zahl darauf in deinen Zauberstern.
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Anmerkung:
Festen
Dank an Artman® alias Osok
für das
Bereitstellen seiner Information und Fotografie s/w, welche eine Szene auf der
philippinischen Insel Palawan festhält. Dort durfte er unter militärischer Begleitung der Öffentlichkeit selten gezeigte Ortsmomente fotografisch festhalten. Die
Szene zeigt einen Soldaten, welcher einen Augenblick später, nachdem der
Auslöser der Kamera das Bild entstehen ließ, an einem alleinstehend kleinen
Mädchen eines philippinischen Dorfes vorbeigeht. Der Hintergrund gewährt konturenhaft
den Blick sporadisch errichteter Behausungen, faszinierender Natur, die
Schönheit der Insel in ihrer Einfachheit. Eine feste Bleibe ist den
einheimischen Dorfbewohnern stets ungewiss, nächste Morgen an einem Ort
sind nicht garantiert. Die Fotografie trägt den Namen Krieger.
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